{"id":780,"date":"2012-04-18T21:25:48","date_gmt":"2012-04-18T20:25:48","guid":{"rendered":"http:\/\/11er.paeddy.ch\/?p=780"},"modified":"2015-08-24T14:13:47","modified_gmt":"2015-08-24T13:13:47","slug":"11erclub-bei-5-gegen-5-die-ganze-wahrheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/11erclub.paeddy.ch\/?p=780","title":{"rendered":"11erClub bei 5 gegen 5 &#8211; Die ganze Wahrheit"},"content":{"rendered":"<p>Eine kleine Truppe von 7 Freunden aus dem Bieler Seeland gr\u00fcndete Ende des letzten Jahrzehnts einen M\u00e4nner-Verein, den sogenannten 11er Club. Der Sinn der Gr\u00fcndung war, dass die Mitglieder organisierte Treffs und eine spirituelle und kulturelle Reise pro Jahr absolvieren, um sich nicht aus den Augen zu verlieren. Dies geschah bis Anfang M\u00e4rz 2012 stillschweigend oder besser gesagt unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit.<\/p>\n<table class=\" aligncenter\">\n<tbody>\n<tr>\n<td colspan=\"3\"><a href=\"https:\/\/11erclub.paeddy.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/5gegen5_gruppenfoto.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-114 size-full\" src=\"https:\/\/11erclub.paeddy.ch\/wp-content\/uploads\/5gegen5_gruppenfoto.jpg\" alt=\"5gegen5_gruppenfoto\" width=\"640\" height=\"428\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><a href=\"https:\/\/11erclub.paeddy.ch\/wp-content\/uploads\/5gegen5-SF1hd-7.M\u00e4rz.2012-150x150.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-126 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/11erclub.paeddy.ch\/wp-content\/uploads\/5gegen5-SF1hd-7.M\u00e4rz.2012-150x150.jpg\" alt=\"5gegen5-SF1hd-7.M\u00e4rz.2012\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<td><a href=\"https:\/\/11erclub.paeddy.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/5gegen5-SF1hd-6.M\u00e4rz.2012.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-122 size-thumbnail aligncenter\" src=\"https:\/\/11erclub.paeddy.ch\/wp-content\/uploads\/5gegen5-SF1hd-6.M\u00e4rz.2012-150x150.jpg\" alt=\"5gegen5-SF1hd-6.M\u00e4rz.2012\" width=\"150\" height=\"150\" \/> <\/a><\/td>\n<td><a href=\"https:\/\/11erclub.paeddy.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/5gegen5-SF1hd-5.M\u00e4rz.2012.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-113 alignright\" src=\"https:\/\/11erclub.paeddy.ch\/wp-content\/uploads\/5gegen5-SF1hd-5.M\u00e4rz.2012-150x1501.jpg\" alt=\"5gegen5-SF1hd-5.M\u00e4rz.2012\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><a href=\"https:\/\/11erclub.paeddy.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/5gegen5-SF1hd-7.M\u00e4rz.2012.jpg\">\u00a0\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0\u00a0<\/a><a href=\"https:\/\/11erclub.paeddy.ch\/wp-content\/uploads\/2013\/12\/5gegen5-SF1hd-6.M\u00e4rz.2012.jpg\"> \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0<\/a><\/p>\n<p>Die Sendung \u201e5 gegen 5\u201c vom 5. M\u00e4rz 2012 mit Sven Epiney \u00e4nderte die Ausgangslage jedoch rapide. Der Bekanntheitsgrad der teilnehmenden Clubmitglieder stieg \u00fcber Nacht ins unermessliche und ver\u00e4nderte das Leben jedes einzelnen. Eine regelrechte Hysterie entstand im Raum Biel. Es war nichts mehr so wie es einmal war\u2026\u2026\u2026.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Wir wurden auf der Strasse von bekannten und unbekannten Menschen angesprochen, erhielten von wildfremden Frauen Heiratsantr\u00e4ge und die Post musste kurzfristig tempor\u00e4re Mitarbeiter einstellen um die immense Flut von Fan-Post fristgerecht zu bew\u00e4ltigen. \u00c4ndu unser Presi erhielt sogar ein Casting-Angebot vom deutschen Pornoproduzenten Uwe Leckmich um im neuen Streifen \u201eSchnidel &amp; Muschi \u00fcber 60ig\u201c mit Rocco Siffredi mitzuwirken. Es ist allerdings noch nicht ganz klar ob unser Pr\u00e4sident eine weibliche oder m\u00e4nnliche Nebenrolle spielt.<\/p>\n<p>Das Ber\u00fchmt sein hat aber auch seine Schattenseiten. Seit unserem Fernsehauftritt haben beispielsweise S\u00e4ndu und P\u00e4ddy mehrere Vaterschaftsklagen am Hals und Bidli unser Eventmanager wird rund um die Uhr von einem perversen Kartenleger aus Basel namens Micke Schivaa (der Name wurde ge\u00e4ndert und ist der Redaktion bekannt) gestalkt.<\/p>\n<p>Doch wie kam es eigentlich dazu?<\/p>\n<p>Die Idee in der Sendung \u201e5 gegen 5\u201c mitzumachen kam unserem Ex-Financier S\u00e4ndu schon vor 3 Jahren. Angemeldet hat er uns jedoch erst Ende 2010. Und so kam es, dass wir am Sonntag, 27. M\u00e4rz 2011 um 14.30 Uhr in Glattbrugg zum Casting eingeladen wurden. Im Vorfeld wurden die 5 aktiven Teilnehmer und der Reservemann Mischu offiziell und rituell (mit toten schwarzen Kr\u00e4hen, gek\u00f6pften H\u00fchnern, Froschschenkeln, Ziegenblut trinken und so\u2026.) auserkoren. K\u00fcsu meldete sich freiwillig, nicht an der Sendung teilzunehmen, da sein Terminplan zu voll sei und er keine Zeit habe, um mit Freunden einen interessanten, witzigen und spannenden Ausflug zu erleben. Im nachhinein begriffen wir auch die Beweggr\u00fcnde f\u00fcr seine Entscheidung: Er absolvierte zu diesem Zeitpunkt einen geheimen ins Detail geplanten Trainingsplan, um im Herbst am grossen, ber\u00fcchtigten, nicht ganz unumstrittenen Nackt-Wander-Marathon im B\u00fcndnerland teilzunehmen.<\/p>\n<p>Das Casting verlief unspektakul\u00e4r und dauerte nur einige Minuten. Nach dieser Pr\u00e4sentation wussten wir noch nicht, ob es mit der Teilnahme in der Sendung klappen w\u00fcrde. Wir w\u00fcrden in den n\u00e4chsten Monaten schriftlich benachrichtigt hiess es von der Agentur an jenem Tag.<\/p>\n<p>Viele Wochen lang h\u00f6rten wir nichts von der Firma, welche die Sendung \u201e5 gegen 5\u201c produzierte. Die Einladung zu den Aufnahmen erfolgte im Sommer 2011 per Mail. Termin Freitag, 2. und Samstag, 3. Dezember 2011.<\/p>\n<p>An jenem Freitag mussten wir um 14.00 Uhr in Z\u00fcrich bei den Fernsehstudios von SF einchecken. Mit der Einladung folgte auch ein vielseitiges Dokument, eine Spielanleitung. In diesem wurden unteranderem die Verhaltensregeln sowie die Kleidervorschriften niedergeschrieben.<br \/>\nNachdem wir die Garderobe bezogen und die ersten Outfits regelkonform angezogen hatten, unter strenger Aufsicht unseres Betreuers, wurden wir in die Maske geschickt! Einige erhielten eine Botoxspritze andere eine Fettabsaugung und einer sogar ein Brustinplantat (kleiner Tipp: dieser jemand erhielt einige Monate sp\u00e4ter eine Einladung zu einem weiteren Casting). Frisch gestylt und aufgemotzt ging es danach ins Studio.<br \/>\nWir brillierten von Anfang an. Liesen keine Zweifel aufkommen. Einheitlich und kompakt als Team konterten wir unsere Gegner ohne M\u00fche aus. So erreichten wir bereits in der ersten Sendung nach 20 Minuten den Final. Ein kurzer Break, ein wenig Puder, Lippgloss und Mascara f\u00fcr P\u00e4ddy, welcher die Finalserie startete und f\u00fcr Dinu, der als zweiter Finalist dem Erfolg die Kr\u00f6nung aufsetzen sollte. P\u00e4ddy hatte 30 Sekunden Zeit zur Verf\u00fcgung um f\u00fcnf Fragen zu beantworten. Dieser liess sich kein bisschen unter Druck setzen und lieferte Sven Epiney und dem Publikum eine Top Performance. Nun lag es am Sekret\u00e4r Dinu den Sack zu zumachen und die ersten 3000 Franken auf unser Vereinskonto zu verbuchen. Doch leider konnte dieser nicht an die Leistung von unserem Vize-Pr\u00e4sidenten ankn\u00fcpfen. Es fehlten am Schluss nur einige wenige Punkte zum Erfolg.<br \/>\nDer erste Auftritt, das ganze Ambiente rund um die Sendung, die Organisation, all dies war enorm eindr\u00fccklich und ein riesen Erlebnis. Doch der verpasste Gewinn verlieh dem einen bitteren Nachgeschmack und so kam es, dass die Truppe entt\u00e4uscht und ein wenig geknickt das Aufnahmestudio verlies.<\/p>\n<p>Da die Aufnahmen mit Sven Epiney an zwei Tagen erfolgten, sorgte die Produktionsfirma der Gameshow f\u00fcr die \u00dcbernachtungsm\u00f6glichkeit: ein zum Zweck dienendes Business-Hotel in der n\u00e4he der Studios von Schweizer Fernsehen. H\u00e4tten wir uns nicht verfahren, w\u00e4re der Transfer unspektakul\u00e4r und kurz gewesen. Durch die falsche Bedienung unseres Navigationssystems zog sich die Fahrt allerdings in die L\u00e4nge. Aus 10 mache 45 Minuten.<br \/>\nNachdem wir die Zimmer bezogen und uns kurz frischgemacht hatten, zogen wir gemeinsam los, um ein passendes Lokal f\u00fcr das Abendessen zu finden. Ein K\u00e4se-Fondue, ein paar Drinks und einige Gespr\u00e4che sp\u00e4ter fanden wir uns schliesslich noch bei einem \u201eBettm\u00fcmpferli\u201c in einer verrauchten und verruchten Bar wieder. Das Nachtleben genossen wir diesmal allerdings nicht wie gewohnt in vollen Z\u00fcgen (auch nicht in Trams, Cars oder Bussen), denn wir wollten n\u00fcchtern und ausgeschlafen die n\u00e4chste Folge von \u201e5 gegen 5\u201c antreten, damit wir beim zweiten Versuch unsere W\u00fcrde zur\u00fcckgewinnen konnten.<\/p>\n<p>Und das taten wir auch. Am Samstag morgen, gut gefr\u00fchst\u00fcckt und intellektuell voll auf der H\u00f6he traten wir gegen 10.00 Uhr die Herausforderung an, die zweite Sendung zu gewinnen. Wieder mussten wir zuerst in die Maske und uns Tunen, dann ging es los mit Sven und seinem Team. In der ersten Show am zweiten Drehtag k\u00e4mpften wir gegen f\u00fcnf Schweizerinnen, welche mit einem Italiener eine Familie gegr\u00fcndet hatten. Keine Chance liessen wir den Chianti versoffenen doch sympathischen Mamas. In Grund und Boden stampften wir die Truppe, zumindest in der Vorrunde. Dann kam der Final. Wieder entschieden P\u00e4ddy und Dinu ob der Ausgang der Sendung Top oder Flop wurde. Beim zweiten Anlauf klappte es dann doch!!! Wenn auch knapp, re\u00fcssierten die beiden. P\u00e4ddy ein bisschen mehr als Dinu, doch was soll\u2019s. Die ersten 3000 Franken hatten wir auf sicher.<\/p>\n<p>Kurze Pause, Zeit f\u00fcr Interviews und f\u00fcr die ersten Fans. Dann ging es erneut in die Maske. Wir waren bereit f\u00fcr den dritten Auftritt!<br \/>\nDieser verlief dann allerdings kurz und schmerzlos. 5 junge Typen liessen uns bis zur letzten Frage vor dem Final keine Chance. Sie hatten einfach die besseren Antworten parat. Obwohl wir bei der alles entscheidenden vierten Frage nahe dran waren, Pablo Picasso verlieh uns einen Hauch Hoffnung, machte uns Pablo Escobar einen Strich durch die Rechnung und wir fielen in der dritten Sendung aus dem Contest.<\/p>\n<p>Dies ist die Erfolgsgeschichte der kleinen Truppe aus dem Bieler Seeland, welche \u00fcber Nacht ber\u00fchmt wurde! Wir kehrten mit erhobenen H\u00e4uptern und mit vollen Taschen nach Hause zur\u00fcck und wurden von der Menge gefeiert.<\/p>\n<p>Verfasser des Berichts<br \/>\nDER Sekret\u00e4r<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine kleine Truppe von 7 Freunden aus dem Bieler Seeland gr\u00fcndete Ende des letzten Jahrzehnts einen M\u00e4nner-Verein, den sogenannten 11er Club. Der Sinn der Gr\u00fcndung war, dass die Mitglieder organisierte Treffs und eine spirituelle und kulturelle Reise pro Jahr absolvieren, um sich nicht aus den Augen zu verlieren. 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